Fragen bezüglich der Produkteinstellung

Hallo liebe PACE Link Nutzer*Innen,
es sind in den letzten Tagen einige Fragen bezüglich der Produkteinstellung aufgekommen, die wir im Folgenden gerne beantworten möchten.
Des Weiteren möchten wir Euch mitteilen, dass wir uns entschieden haben, unseren Support und den Betrieb der relevanten Services noch bis zum 31.01.2023 zu verlängern. Damit wird allen Nutzern die Möglichkeiten geboten, das Fahrtenbuch auch nach dem Jahreswechsel zu sichern.

Viele Grüße,

Euer PACE Link Team!

Weshalb veröffentlichen wir den Source Code nicht als Open Source Lösung?

Wir haben uns vor der Produkteinstellung überlegt, den Source Code als Open Source Lösung zu veröffentlichen, haben allerdings nach reiflicher Überlegung festgestellt, dass dieser Weg nicht gangbar ist.

Weshalb ist keine Offline Nutzung des PACE Link möglich?

Der PACE Link nutzt ein cloudbasiertes Sicherheitskonzept, welches eine Internetverbindung voraussetzt, um Sicherheitsmerkmale auszutauschen.

Wie gehen wir mit dem Thema “Herunterladen von Tankvorgängen” um?

Es besteht die Möglichkeit die Belege der Tankvorgänge zu sichern und herunterzuladen. Jedoch gibt es keine Exportfunktion, die einen gesammelten Download ermöglicht.

Aufgrund der ständigen Zensur hiermit eine konstruktive Rückmeldung.

Wie wäre es mit folgender (sinngemäßer) Antwort von Euch (statt der obigen):

„Vielen Dank für die zahlreichen, ausführlichen und wichtigen Vorschläge von allen Nutzern.
Natürlich seid Ihr uns als Kunden sehr wichtig, uns ist nochmals bewusst geworden, dass die momentane Situation nicht im Interesse Aller sein kann und wir suchen zur Zeit nach einer zufriedenstellenden Lösung für beide Seiten, versprochen!“
Sobald konkrete Ergebnisse vorliegen, werden wir Alle vor dem 31.01.2023 informieren.
Wir freuen uns auf eine weitere Zeit mit Euch!
Bis dahin, bleibt vor allem gesund und wir wünschen Allen ein erholsames Osterfest!

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Hinsichtlich einer Offlinenutzung möchte ich anmerken, dass es schön ist, dass Ihr die Sicherheit so hoch hängt. Die Sicherheit ist natürlich dann am höchsten, wenn Euer Kunde die Hardware in den Müll werfen muss. Wenn Ihr Eure Kundschaft nicht komplett verärgern und damit den Ruf Eures Unternehmens nachhaltig schädigen wollt, habt Ihr, nach meinem Dafürhalten, zwei Optionen. Entweder gestaltet Ihr die App so um, dass sie auch offline nutzbar ist, oder Ihr verseht den Pace-Link mit einem Patch, so dass er weiter mit, sagen wir einmal, Torque Pro betrieben werden kann. Kunden, die einmal an Euer Konzept geglaubt haben und nicht zu wenig Geld gezahlt haben, komplett im Regen stehen zu lassen, ist jedenfalls keine gute Art eine Geschäftsbeziehung zu beenden. Glaubt Ihr wirklich, dass irgendjemand, der betroffen ist, noch irgendeinen Eurer Service, bestehende und ggf. zukünftige, nutzen würde?

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Liebes Pace Team,

es ist ja mal wieder schön, den alten Thread einfach zu schließen und hier so zu tun, als ob damit alle Fragen beantwortet wären.

Daher auch nochmal im neuen Thread, dass der ganze Unmut der Community hier zu lesen ist.

Zumindest habt ihr schon mal die Zeit um einen Monat verlängert, ein Schritt in die richtige Richtung.

Meine Frage habt ihr nicht beantwortet: Ist das Teil eigentlich Sondermüll? Oder kann man damit noch irgendetwas anfangen?

Dann noch eine neue Frage: Was passiert eigentlich mit den gespeicherten Daten nach dem 31.01.2023?

Vielleicht sollten wir alle noch am 31.01.2023 eine Auskunft nach DSGVO verlangen?

LG

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Was soll das jetzt :question:

Was möchtest du mit deinem Satz und dem tollen Fragezeichen mitteilen?

Dass eine Veröffentlichung des Source Codes nicht möglich ist, hatte ich schon befürchtet.

Wäre es denn vertretbar, die API Spec zu veröffentlichen und in der App eine Funktion einzubauen (versteckt, von mir aus), einen eigenen API Endpunkt anzugeben? Dann wäre es zumindest möglich, eine Self-Hosted Lösung zu bauen, mit der die App dann kompatibel ist, ohne dass von Eurer Intellectual Property irgendwas herausgegeben werden müsste. Die Apps (mit dieser Config-Option) könntet ihr einfach als APK / IPA zum side-loaden bereitstellen.

Hallo Fabian,
ohne eine genauere Erläuterung, was genau gegen die Veröffentlichung des Source Codes als Open Source Lösung spricht, ist die Antwort zur ersten Frage aus meiner Sicht nicht akzeptabel. Ich bitte daher um eine detaillierte und nachvollziehbarere Antwort.

Bezüglich der Offline Nutzung fehlt mir das Knowhow, um Einschätzen zu können, wie aufwändig eine Umstellung dahingehend wäre, die Daten lokal auf dem Smartphone zu speichern. Wenn das zwar technisch machbar, aber bis zur geplanten Einstellung der Server zeitlich von eurem Entwickler-Team nicht umgesetzt werden kann, würde ich es um so mehr befürworten, die Open Source Community ins Boot zu holen.

Eine Möglichkeit zum Sichern und Herunterladen der Tank-Belege finde ich aktuell weder in der App, noch im „PACE Cockpit“. Im Handbuch der App finde ich auch keine Infos darüber. Ein Verweis zu entsprechenden Dokumentation wäre daher angebracht.

Zuletzt möchte ich noch den Vergleich ziehen aus der Sicht eines Kunden, der regelmäßig eine Lizenz-/Nutzungsgebühr für die App und Speicherung der Daten in eurer Cloud zahlen würde. Wenn dieser von der Einstellung eurer Dienste erfahren würde, wäre wohl kompletter Export aller Daten angebracht, die der Kunde angesammelt hat, um diese gegebenenfalls in einen anderen Dienst zu überführen. Dem Vergleich entsprechend, wäre ich dankbar, wenn wir bis zur Einstellung eurer Dienste für PACE Link die Möglichkeit bekommen, alle unsere Daten zu exportieren.

Zunächst einmal danke für die Verlängerung über das Ende des Fiskaljahres hinaus.

Ob eine Nutzung außerhalb der Cloud möglich/nicht möglich ist, beantwortet ihr einfach mit einem Hinweis auf das cloudbasierte Sicherheitskonzept. Dieses Sicherheitskonzeit verlangt zwischenzeitlich, dass ich mich in der App fast täglich mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung anmelden muss, obwohl ich diese NIEMALS aktiviert habe. Wisst ihr eigentlich wie unsinnig diese Authentifizierung ist, wenn man im PKW nur das Smartphone hat?

Des weiteren zeichnet das Smartphone in der letzten Zeit, insbesondere wenn die Internetverbindung nach eurem dafürhalten nicht ausreichend ist, sehr merkwürdig auf. Warum das so ist frage ich mich immer wieder, zumal die Anzeige der Streckenabschnitte auf den Kartenansichten und in der Bezeichnung logisch korrekt sind. NUR die Startzeiten, sowie die Startkilometerstände passen nicht zu der Fahrt. Dieses Verhalten habe ich seit einiger Zeit beobachtet, und man kann es auch nicht auf der Webseite korrigieren, da diese jede einzelne Eingabe gegenüber den anderen, benachbarten Eintragungen auf Plausibilität prüft, was ja einerseits sehr löblich ist, um unsinige Eingaben/Korrekturen zu vermeiden, aber in diesem Fall das gesamte Fahrtenbuch AD ABSURDUM führt,

siehe auch die angehängten Screenshots

Die Ankündigung, dass die PACE Drive App weitergeführt wird finde ich persönlich eine Lachnummer, denn wer braucht neben „Mehr Tanken“, „Clever Tanken“ und den vielen anderen Spritpreis-Apps noch ein „fünftes Rad am Wagen“? die Möglichkeit, während der Fahrt die aktuellen Fahrzeugkennwerte anzuzeigen, diese machten den Mehrwert der PACE Link App aus, und diese brauchen auch keine cloudbasierrten Sicherheitskonzepte. Das nebenbei das Fahrtenbuch abgefallen ist war ein wertvoller Zusatznutzen, der wegen der Finanzamtfonformität vielleicht das cloudbasierte Sicherheitsfkonzept aus eurer (zertifizierungsrelevant?) Sicht erforderlich machte, aber ohne diese könnte die App auch ohne großen Aufwand die Daten nur lokal halten. Dann gäbe es zwar keine digitale Streckenaufzeichnung mehr, aber Start- und Endpunkt mit Datum, Uhrzeit und Start- und Endkilometerstand, wobei die Kilometerstände eventuell bei Fahrtantritt und -ende manuell zu bestätigen/einzugeben wären, analog wie bei den Tankbelegen, sind da sogar finanzamtkonform zu speichern, wenn keine Editierung der Daten nach dem Fahrtende, bei Bestätigung, und gegebenenfalls der Korrektur, des Endkilometerstandes, der Endzeit, und des Zielortes mehr möglich ist.

Ich hoffe, dass es eine Lösung für den PACE Link gibt, ohne die Hardware dem Sondermüll zuführen zu müssen.

Andererseits zeigt es auch, dass man in Deutschland nicht mehr versteht, den Begriff „Made in Germany“ mit der Qualität und der Nachhaltigkeit zu füllen, die dieser Begriff einmal ausdrückte.